Küchen-Hilfen

Gewürzlexikon

Anbau,
Einkauf und Aufbewahrung

Verwendung

Curry-Pulver
Ingwer
Kardamom
Knoblauch
Kümmel
Meerrettich
Muskat
Nelken
Paprika
Pfeffer
Piment
Safran
Senfkörner
Wacholder
Vanille
Zitronenschale
Zwiebel

Salz, Zucker, Essig

Pfeffer
Herkunft: Seine Heimat sind die feuchtheissen Tropenländer.
Merkmale: Die Pfefferpflanze rankt in den Kulturen an Stützpfählen empor; sie bildet zierliche Fruchtstände mit dünnem, rotem Fruchtfleisch, das je ein Pfefferkorn umschließt. Für den Welthandel sind die Kulturen auf Sumqtra, Java, Borneo, in Malakka und Malabar von Bedeutung. Schwarzer Pfeffer wird aus den noch grünen unreifen Beeren gewonnen. Die nach dem Trocknen dunkel und runzelig gewordene Fruchtschale umschliesst den weisslichgrauen Samen. Will man den milden und doch voller schmeckenden weißen Pfeffer erhalten, so lässt man die Früchte reif werden, schichtet sie aufeinander und überlässt sie einem Fermentationsprozess. Dabei wird das weiche Fruchtfleisch zerstört. Danach kann es abgerieben und abgespült werden. Je härter und schwerer das Korn, desto wertvoller ist es. Bei sorgfältiger Lagerung ist Pfeffer unbegrenzt haltbar. Dagegen verliert gemahlener Pfeffer rasch Duft und Wohlgeschmack. Daher ist es ratsam, sich selbst mit einer kleinen Pfeffermühle den jeweiligen Bedarf zu mahlen. Ätherische Löe und das Alkaloid Piperine bilden das Aroma. Ganze Körner werden dort verwendet, wo sie längere Zeit ausziehen können: nämlich in Sossen, Brühen, Marinaden, Essigkonserven und Dauerwurst.
Rezeptempfehlung: Pfundstopf

Kleine Fleischstücke, Fleischteige und Salate werden mit gemahlenem Pfeffer gewürzt.

Zeitschriften-Tipp

Hier Klicken!

 


 


 

© 1998 - 2008, EasyEinkauf

Seitenanfang