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Anbau,
Einkauf und Aufbewahrung
Verwendung
Curry-Pulver
Ingwer
Kardamom
Knoblauch
Kümmel
Meerrettich
Muskat
Nelken
Paprika
Pfeffer
Piment
Safran
Senfkörner
Wacholder
Vanille
Zitronenschale
Zwiebel
Salz, Zucker,
Essig |
Senfkörner
Vorkommen:
Man unterscheidet zwischen weißen (= gelben) und
schwarzen (= braunen) Senfkörnern. Beide Sorten werden in
vielen Kulturländern feldmässig angebaut. Der gartenmässige
Anbau lohnt sich nicht. Die Körner enthalten neben dem fetten
Öl scharf schmeckende ätherische Öle, im schwarzen Senf
besonders Allylsenföl. Zerquetscht man die Samen im Wasser,
so entwickeln sich beim schwarzen Senf scharf riechende
Bestandteile, was beim weissen Senf nicht der Fall ist.
Verwendung: Die Körner des weißen Senfs bilden ein
besonders aromatisches und scharfes Gewürz, das beim Einlegen
von Kürbis, Gurken und Fischen verwendet wird. Auch viele
Wurstsorten werden damit gewürzt. Tafelsenf oder Mostrich
wird aus weißem und schwarzem Senfmehl, Essig, Wein, Pfeffer,
Nelken, Zimt, Zucker, Meerrettich und Salz bereitet, nachdem
das fette Öl entfernt worden ist. Der Verbrauch an Tafelsenf
im Haushalt und in Gaststätten ist weit verbreitet. Tafelsenf
ist eine beliebte Beigabe zu Wurstgerichten, zu fetten kaltem
Fleisch, aber auch als würzende Zutat zu Salaten und
Fischgerichten. Will man Senf zu warmen Soßen verarbeiten,
darf er nicht auf Kochtemperatur kommen.
Die jungen Blätter der Senfpflanze werden auch als Wildsalat
verwendet.
Rezeptempfehlung: Fonduesaucen |