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Anbau,
Einkauf und Aufbewahrung
Verwendung
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Knoblauch
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Muskat
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Paprika
Pfeffer
Piment
Safran
Senfkörner
Wacholder
Vanille
Zitronenschale
Zwiebel
Salz, Zucker,
Essig |
Vanille
Abstammung:
Vanille ist ein mildes, zugleich feines und sehr beliebtes
Gewürz. Sie ist die längliche Kapselfrucht einer in Mexiko
heimischen Kletterorchidee, die jetzt in vielen tropischen
Ländern angebaut wird. Nach ihrer länglichen, schmalen Form
wird sie in Haushalt und Handel als Vanillenschote oder als
Vanillestange bezeichnet. Die meisten Stangen besonders guter
Qualität kommen von der west- indischen Insel Reunion
(früher Bourbon genannt). Der Preis hängt von der Größe
und vom Aroma ab. Die nicht völlig reifen, gelblichen
Früchte werden unter Luftabschluß mittels Feuchtigkeit und
Wärme fermentiert. Sie verfärben sich dadurch schwarzbraun,
müssen trocknen und gewinnen danach erst ihr Aroma durch das
Vanillin, das sich gebildet hat und häufig in Gestalt feiner
weißer Nadeln auskristallisiert. Die Menge der sichtbaren
Vanillinkristalle ist kein Anzeichen für einen besonders
hohen Würzwert der Vanille. Je nach Qualität der Handelsware
sind 0,75-2,90% Vanillin in der Vanillestange zu finden.
Verwendung: Vanille
dient zum Würzen von süssen Milch- und Sahnespeisen, Eis und
Früchten, wie Erdbeeren, Pfirsichen, Aprikosen, von
Schokoladen und feinem Backwerk.
In Flüssigkeiten kocht man ein Stück mit, entfernt es vor
dem Anrichten der Speise (etwa ein 3-4 cm langes Stück für
0,5 I). Für Kuchenteige oder Schlagsahne schlitzt man ein
Stück Vanille auf und schabt das Fruchtmark mit den winzig
kleinen Samenkörnern heraus. Die geleerten Hüllen können
durch Auskochen oder Einlegen in Zucker noch verwertet werden.
Ausser den Vanillestangen wird in kleinen Tüten
Vanille-Zucker verkauft. Er ist durch das Vermischen mit
zerkleinerter Vanille grau verfärbt. Die Verwendung von
synthetisch hergestelltem Vanillinzucker ist sehr verbreitet.
Rezeptvorschlag: Spanische
Vanilletorte |