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Dill
Lateinisch: Anethum graveolens
Abstammung: gehört zur Familie der Doldengewächse (Umbelliferae)
Allgemeines: Dill war schon in Ägypten und bei den Völkern der Antike bekannt.
Merkmale: Eine einjährige, spärlich beblätterte Pflanze die über 90 cm hoch werden kann. Die Blätter sind schmal, in Abschnitte geteilt und glatt. Vorkommen: In seiner wilden Form vom östlichen Mittelmeergebiet bis nach Indien beheimatet. In Mitteleuropa wird Dill erst seit dem Spätmittelalter angebaut.
Erntezeitpunkt: Mai-September
Geschmack: würzig, leicht bitter
Verwendung: Dill wird als Bestandteil von würzigen Salatmarinaden genutzt. Auch für Fisch, Schalen- und Krustentieren, Gurkengerichte, kalte Saucen, Kräuterbutter und gebeiztem Lachs ist Dill hervorragend geeignet.
Rezeptempfehlung: Bandnudeln mit Lachs
Sonstiges: Dill lässt sich gut einfrieren und hat auch einen großen Anteil an Vitaminen.
Heilwirkung: Dill ist appetitanregend, gut gegen Magenverstimmungen und Blähungen und löst Darmkrämpfe. Dillsamen können auch als Tee zubereitet werden. Dies hilft bei Appetitlosigkeit, Einschlafstörungen, Magenschmerzen und Übelkeit und bei Verdauungsproblemen.

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