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Minze
Lateinisch: Mentha
Ursprung: Ursprünglich eine Wildpflanze aus dem Mittelmeerraum, welche jedoch fast überall gut gedeihen kann und inzwischen über ganz Europa verteilt wächst. Es gibt viele verschiedene Arten, denen jedoch allen der starke Mentholgeschmack gemeinsam ist.
Abstammung: Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler
Merkmale: Minze wird etwa 50-80 cm hoch. Die Blätter der verschiedenen Minzen sind eiförmig bis lanzettlich und an den Rändern meist gezackt. Die Blüten sind weiß, rosa oder violett.
Am bekanntesten ist bei uns die Pfefferminze, (mentha piperita), eine Kreuzung aus der Grünen Minze (mentha spicata) und der Wasserminze, (mentha aquatica). Die Pfefferminze hat von allen den höchsten Mentholgehalt.
Heilwirkung: Die Pfefferminze gehört mit zu den ältesten Heilmitteln. Sie wurde schon von den Ägyptern, den alten Griechen und den Römern verwendet. Minze ist gut für die Verdauung. Das ätherische Öl der Minze enthält hauptsächlich Menthol. Es wirkt krampflösend und entspannend auf die inneren Organe. Als Tee verwendet hilft Minze gegen Übelkeit und wirkt beruhigend auf die Nerven. Auch bei Fieber, Erkältungen und Schnupfen kann Minze kurzfristig inhaliert werden. Als Öl lindert sie Kopfschmerzen.
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