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Sauerampfer (Auch Sauergras, Sauerblätter oder Gartenampfer genannt)
Lateinisch: rumex acetosa
Herkunft Sauerampfer gibt es in vielen Arten, die sich hauptsächlich in der Wuchshöhe unterscheiden. Er ist ursprünglich eine Wildpflanze und wurde schon zu Beginn des Mittelalters in den Klosterschriften sowohl als Heilkraut als auch als Gewürz beschrieben.
Merkmale: Die Pflanze wird 30 bis 100 cm hoch. Ihre Blätter sind hell bis dunkelgrün, rossettenartig, pfeilförmig und unbehaart. Die Blüten sind klein und braunrot, zweihäusig und bilden dreikantige Früchte, umhüllt von trockenen Kelchblättern. Sauerampfer wächst in Europa wild auf Wiesen und in Lichtungen. Er gedeiht in der Sonne und im Halbschatten.
Erntezeit:
Im Frühjahr, wenn sich die ersten Blätter zeigen, bis zum Spätsommer. Die Blätter wachsen in der Regel gut und reichlich nach.
Geschmack: Säuerlich, an Zitronen erinnernd
Verwendung:
Für Salate oder auch als Suppe werden die Triebspitzen und die jungen Blätter verwendet. Sauerampfer sollte möglichst frisch verwendet werden, da er wie Salat schnell welk wird. Der Geschmack bleibt beim Kochen weitgehend erhalten, Sauerampfer verliert dabei nur seine frischgrüne Farbe.
Heilwirkung:
Im Mittelalter galt Sauerampfer als Mittel gegen Fieber aller Art. Heute ist Sauerampfer eher für seine appetitanregende, blutreinigende und harntreibende Wirkung bekannt.

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