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Thymian (auch römischer Quendel)
Lateinisch: Thymus vulgaris
Abstammung: Thymian gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae).
Abstammung: Thymian stammt aus dem Mittelmeerraum. Von den Römern und den Griechen wurde er als Heil- und Küchenkraut verwendet. Im Mittelalter spielte er in der französischen Küche eine wesentliche Rolle. Zu uns gelangte er im 16. Jahrhundert.
Merkmale: Aromatisch riechender, immergrüner Halbstrauch. Die Stängel sind unten teilweise verholzten. Thymian wird bis zu 40cm hoch. Die Blätter sind klein. Die Pflanze duftet stark aromatisch.
Blütezeit: April-September
Vorkommen: Der Thymian war ursprünglich in Spanien, Portugal, Südfrankreich, an der Westküste und im Süden Italiens und in Griechenland beheimatet. Er braucht in Mitteleuropa trockene und sonnigen Standorte und wächst auch auf felsigen Hängen.
Geschmack: Sehr intensiver, leicht harziger Geschmack.
Verwendung: Für Fleischgerichte, Fischspeisen, Tomatengerichte aller Art, Suppen, Saucen und Salate. Verwendung in kleinen Mengen. Thymian kann auch längere Zeit mitgekocht werden.
Rezeptempfehlung: Bohnen-Eintopf
Heilwirkung: Thymian hilft gegen Husten. Dank des Tymols wirkt er krampflösend und beruhigend auf die Bronchien. Durch seine antiseptische Wirkung hilft er bei allen Entzündungen der Atemwege. Thymian ist auch lindernd bei Mandelentzündungen und hilft bei der Verdauung. Darüber hinaus kann er auch Magen- und Darminfektionen lindern.

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